Vor kurzem hat die Gruppe für komplexe Materialien und weiche Materialien an der ETH Zürich ein kostengünstiges, recycelbares und hochfestes Flüssigkristallpolymer (LCP) für 3D-Drucker entwickelt.
F: Was sind die Schwerpunkte der Complex Materials Group der ETH Zürich?
ETH Zürich: Das Complex Materials Labor der ETH Zürich konzentriert sich auf die Bearbeitung von Routen zur Erstellung von Materialien mit komplexen Architekturen auf verschiedenen Längenskalen und zum Verständnis ihrer Struktur-Eigenschafts-Beziehungen. Diese komplexen hierarchischen Strukturen sind in biologischen Materialien, beispielsweise in der Perlschicht und im Holz, die hervorragende mechanische Eigenschaften hervorgebracht haben, weit verbreitet.
F: Was waren die Hauptziele Ihrer LCP-Materialforschung?
Silvan Gantenbein: Der Hauptzweck dieses Ansatzes ist es, starre, komplexe Formen von leichten Polymeren digital zu entwerfen und herzustellen, die von der komplexen Multiskalenstruktur biologischer Materialien wie Spinnenseide und Holz inspiriert sind.
F: Können Sie eine Übersicht über andere 3D-Druckprojekte geben, die derzeit in der Schule durchgeführt werden?
Silvan Gantenbein: Das Labor widmet sich einer breiten Palette von 3D-Druckmaterialien und -methoden, von 3D-Druck-Soft-Robotern über das Bedrucken von Silikonen mit bakterienhaltigen Funktionsmaterialien bis hin zum Drucken poröser Keramiken.





