Fragen und Antworten: Silvan Qantenbein ETH ZÜRICH, 3D-Druck komplexer Materialien

Sep 21, 2018 Eine Nachricht hinterlassen

Vor kurzem hat die Gruppe für komplexe Materialien und weiche Materialien an der ETH Zürich ein kostengünstiges, recycelbares und hochfestes Flüssigkristallpolymer (LCP) für 3D-Drucker entwickelt.

F: Was sind die Schwerpunkte der Complex Materials Group der ETH Zürich?

ETH Zürich: Das Complex Materials Labor der ETH Zürich konzentriert sich auf die Bearbeitung von Routen zur Erstellung von Materialien mit komplexen Architekturen auf verschiedenen Längenskalen und zum Verständnis ihrer Struktur-Eigenschafts-Beziehungen. Diese komplexen hierarchischen Strukturen sind in biologischen Materialien, beispielsweise in der Perlschicht und im Holz, die hervorragende mechanische Eigenschaften hervorgebracht haben, weit verbreitet.

F: Was waren die Hauptziele Ihrer LCP-Materialforschung?

Silvan Gantenbein: Der Hauptzweck dieses Ansatzes ist es, starre, komplexe Formen von leichten Polymeren digital zu entwerfen und herzustellen, die von der komplexen Multiskalenstruktur biologischer Materialien wie Spinnenseide und Holz inspiriert sind.

F: Können Sie eine Übersicht über andere 3D-Druckprojekte geben, die derzeit in der Schule durchgeführt werden?

Silvan Gantenbein: Das Labor widmet sich einer breiten Palette von 3D-Druckmaterialien und -methoden, von 3D-Druck-Soft-Robotern über das Bedrucken von Silikonen mit bakterienhaltigen Funktionsmaterialien bis hin zum Drucken poröser Keramiken.

A gear 3D printed using the newly developed LCP material